Chronik Altenbrak 10.-12.08.2012 Das 20. Harzfest                nlässlich des 60. Jodlerwettstreites auf der Waldbühne in Altenbrak wollte der                Bürgermeister von Thale; Herr Balcerowski, das 20. Harzfest in diesem Jahr in                Altenbrak ausführen. Da es keine weiteren Bewerber für das Fest aus Sachsen –                Anhalt gab, sprach auch nichts dagegen. So konnten der Bürgermeister und der Goslarer Landrat Stephan Manke am 16.05. den Vertrag zur Ausführung des 20. Harzfestes unterzeichnen. Das war dann der Startschuss für Thale und Altenbrak. Jetzt begannen auch hier die Vorbereitungen. Was sollte wann und wo stattfinden. Am 18.07. dann noch mal eine letzte Absprache um Dorfgemeinschaftshaus von Altenbrak. Letzte Fehler wurden noch mal korrigiert und versäumtes wurde noch mal Angemahnt. Nun konnte das Fest kommen. Bereits am 06.08. ging es los, die ersten Hinweisschilder, Parkverbote und Ampeln wurden aufgestellt. Die Wiese auf dem Osterberg, die als Parkplatz dienen sollte, wurde noch mal abgemäht, ebenfalls der Platz neben dem Schwimmbad, er wurde für die Kettensägenmeisterschaft vorbereitet. Später wurden noch die Große Hauptbühne nebst Technikraum auf dem Großraumparkplatz und die kleine Kinderbühne am Klettergerüst aufgebaut. Freitag dann kamen die Händler, Handwerker und Touristinformationen mit ihren Ständen. So wurde der Parkplatz bis zum Sonnabendmorgen noch ganz schön voll.                                                           Freitag allerdings ging das Fest schon langsam los.                                                                          Bereits am Vormittag begannen die  Kettensägenholzschnitzarbeiten, die sich dann   auch bis Sonntagabend hinzogen. Noch bevor  man den Parkplatz auf  den Osterberg  erreichte konnte man diese Kunst bewundern Abends dann bei starker Bewölkung und ab und zu leichtem Nieselregen kamen nicht allzu viele Gäste zur Jugendparty an die Große Bühne. Etwa 100 Leute wurden es, und da waren dann auch schon die Schauspieler von der Waldbühne, die das Stück „Das Phantom der Volksmusik“ spielen wollten mit dabei, da die Vorstellung abgesagt werden musste. Es waren nur vier Zuschauer gekommen. Na bei dem Wetter nicht sehr verwunderlich. Umso heißer ging es dann vor der großen Bühne zu, wo zu Titeln von der Live-Band “Blue Steam” so richtig abgerockt wurde. Die Kettensägenholzschnitzer oben am Schwimmbad Liveband "Blue Steam" Der Stand vom Harzklub und der Trachtengruppe                                                                 Am Sonnabend ging es dann mit allem so richtig los.                                                                 Gleich oben auf dem Schachbrettplatz war eine                                                                 Erlebniswelt für Kinder aufgebaut worden. Hier konnten                                                                 die Kleinen auf einem                                                                 Hüpfburg-Krake tollen                                                                 auf einem Seil                                                                 Balancieren oder sich                                                                 anmalen lassen. Es gab                                                                 dort auch frisch                                                                 gebackene Waffeln oder Schupfnudeln mit Sauerkraut zu essen. Der Großraumparkplatz war in drei Gänge aufgeteilt im Gang an der Bode hatten sich Vereine niedergelassen um den Gästen das Brauchtum im Harz nahe zu bringen. So stand hier auch der Pavillon aus Altenbrak mit dem Harzklub Altenbrak, den Weihnachtsmännern und der Trachtengruppe, die auch viel von den vergangenen Jodlerwettstreiten in Ihrer Auslage hatte. Außerdem waren in dem Gang die ÖSA-Versicherung. Die Politik des Harzkreises                                     , die Harzer Schmalspurbahn und einige Regional Anbieter von Lebensmitteln. In den anderen beiden Gängen gab es dann was fürs Leibliche Wohl, Holzspielzeuge u.v.m. . Dann kam, rechts am Hang, die große Hauptbühne vom MdR. Auf Ihr wurde das Fest dann auch durch den Bürgermeister von Thale Herrn Balcerowski und dem Wirtschafts-Staatssekretär Marco Tullner am 11.08. um 14:00 Uhr eröffnet. Diese Gelegenheit ließ der Bürgermeister auch nicht ungenutzt und Übergab dem Wirtschafts-Staatssekretär gleich 16900 Unterschriften für den erhalt des Bodetalwanderweges. Neben der Minigolfanlage hatte die HSB Ihre kleine Dampflok aufgebaut, die wurde wie ihre großen Schwestern mit  Steinkohle geheizt und lief mit echtem Dampf. Bei voller Leistung konnte sie gut und gerne 1,2 t weg ziehen.  Dahinter befand sich die Grillschule, die mit 6 Grills angerückt war. Hier konnte man sich gute Ratschläge und Tipps für das Grillen abholen, außerdem gab es das eine oder andere Grillstück gratis zum verkosten. Lecker!!! Die Musikantenscheune diente den Darstellern als Umkleidekabine. Auf  dem Sportplatz waren vom Bauspielhaus Thale ein riesiges Hüpfbecken, eine Hüpfburg und ein großer aufblasbarer Irrgarten. Also auch ein riesiger Spaß für die Kinder. Hinter dem Sportplatz, direkt neben dem Klettergerüst war die kleinere Kinderbühne, hier gab es Programme für die kleinen. Zum Beispiel eine Pavian-Show, eine Papageien- Show aber auch Clowns und Tanzgruppen zeigten hier ihr können. Nebenan an der Ottobrücke gab es ein Lagerfeuer in einer Feuerschale, dort konnte man sich dann sein Stockbrot selber backen. Bürgermeister Thomas Balcerowski beim Dampflock fahren Die Kinder vom Kietz Günthersberge Auf der Waldbühne führten den ganzen Tag Volksmusikanten oder Schlagersänger ihre Lieder auf. So das war erst mal ein kurzer Überblick über das Angebot was den Gästen so als Auswahl zur Verfügung  stand. Nun zu den Veranstaltungen: Nach der Eröffnung des Harzfestes wurde die Trachtengruppe für Ihr 60 Jähriges bestehen und das Arrangement für die Waldbühne ausgezeichnet, besonderst erwähnt wurde Karl Hinze der als einziger schon von Anfang an mit dabei war. Jetzt musste uns die Trachtengruppe Altenbrak natürlich auch eine Kostprobe ihres Könnens darbieten, was auch prompt geschah. Im Anschluss kamen die Jugendlichen und Kinder aus dem Eurocamp vom Kietz Güntersberge mit Chinesischen, Vietnamesischer und Russischer Tanzvolklore. Dann kamen beliebte Schlagersänger mit ihren Programmen. Auf der Waldbühne wurde „Das Phantom der Volksmusik“ gezeigt, diesmal besser besucht, das Wetter spielte ja auch mit. Abends dann wurde das geschehen auf die Hauptbühne begrenzt. Seid 18:00 Uhr hatten die Verkaufsstände die nichts mit Essen oder trinken zu tun hatten geschlossen. Die anderen waren aber noch ganz gut besucht. „Das Rockenroll-Orchester“ aus Magdeburg eröffnete das Abendprogramm, danach kam Linda Fella mit Country-Liedern. Zu später Stunde kam dann Wolfgang Ziegler mit Liedern wie „Verdammt“ und „Wahnsinnsgefühl“. Nach einer halben Stunde etwa trat die Gruppe „Hot Banditos“ auf, die mit einem Medley Ihrer bekanntesten Hits Stimmung in die noch etwa 500 Leute brachte. Bevor es dann um 0:00 Uhr die Musikwasserspiele gab kamen noch die „Schlagermafia“ mit Stimmungshits wie „Die Hände zum Himmel“ und „Sierra Madre“. Mit den Lichterspielen klang dann auch der zweite Tag bei 10°C aus. Anlässlich 60 Jahre Waldbühne wird die Trachtengruppe als Träger geehrt. Hot Banditoz Die Wasserspiele Am Sonntag dann, Morgens schon waren die Straßen von Altenbrak verstopft, ging es um 10:00 Uhr mit dem Umzug vom Mühlental los. Angeführt vom Bürgermeister Thomas Balcerowski mit seinen Kindern der Thalehexe und dem Thalix marschierten als erstes die Schützenvereine der Umliegenden Orte. Dann kam ein Wagen der Seilbahn Thale, die Ihre erst am 20.04.2012 neu eröffnete Seilbahn anpriesen. Die Kinder und Jugendlichen aus dem Kietz Güntersberge waren auch wieder mit dabei. Allrode hatte einen Traktor mit einer Köhlerhütte und einen vom Sägewerk mit Bohlen, Balken und einer alten Zweimannkettensäge, die sie später noch vorführen mussten. Die beiden Traktoren wurden gefolgt vom Hüttenröder Grasedanz. Alle Frauen die mitmarschierten, waren auch schon Heukönigin gewesen. Der Teufelsmauerverein Weddersleben marschierte genau so mit wie die Volkskunstgruppe aus Harzgerode. Aus Friedrichsbrunn kamen die Herren und Damen der “Friedrichsbrunner Volkskunstgruppe”, die uns zeigten wie die Mode damals in gehobenen Kreisen war. Nun durften unsere Vereine im Umzug marschieren, das waren der Schützenverein „Weiße Birke“ und der Weihnachtsmannverein. Die „Harzer Peitschenknaller“ folgte unmittelbar danach, bevor der Harzklubverein Thale mit seinen Untervereinen dann den Umzug beendete. Auf der Hauptbühne des MdR wurde der Umzug von Andreas Knopf und Martina Weber moderiert. Als der Umzug zu ende war, ging es schon langsam mit dem Kugelrennen auf der Bode los. Das Rennen wurde in diesem Jahr extra nicht zum Schützentag veranstaltet, um die Gäste mit schöne viele Preise locken zu können. So war der erste Preis ein Flachbildfernseher, der zweite eine Reise in den Schwarzwald und der dritte eine Kettensäge. Aber bis zur vierzigsten Kugel konnten sich die Mitstreiter noch über Preise freuen. Zum Abschluss des letzten Tages spielten dann noch mal die „Thalenser Musikanten“. So ging dann ein insgesamt gelungenes Fest mit etwa 15 000 Besuchern zu Ende. Nur die Gemeindearbeiter waren noch nicht fertig, denn schließlich mussten die Schilder, Ampeln und Bühnen wieder abgebaut werden. Danke noch mal, an alle, die zum gelingen des Festes mit beigetragen haben. Laut Ortsbürgermeister Ralf Trute waren die Kosten für das Fest, auch durch den Verkauf der Festplaketten, bei plus/minus Null.          Perfekt Der Festumzug wird vom Bürgermeister, der Thalehexe und dem Thalix angeführt Am Musikantenplatz ist das große Sammeln für den Festumzug Jugendliche aus dem Kietz Günthersberge in ihrer Russischen Tracht Ein Harzer Köhler Martina & Andeas moderieren den Umzug Der Schützenverein führt das Kugelrennen durch