Chronik Altenbrak 10.11.2012 Scheiben der Schützenkönige und Königinnen annageln               ei strömenden Dauerregen, der gegen               Mittag begonnen hatte, trafen sich die               ersten Mitglieder bereits um 14:00 Uhr an der Bodebrücke. Dann ging es gemütlich zum Volksjugendkönig Marcel Szuminski. Da wir, Fit wie wir sind, viel zu früh oben an der Jägerbaude waren, wurde dort gleich eine kleine Pause eingelegt. Punkt 14:30 Uhr war dann die erste Scheibe an der Reihe. Der Schützenhauptmann Ralf         Trute begab sich auf die Leiter und schraubte                                          die Scheibe fest. Nach langem hin und her, ob die Scheibe nun                                          gerade hängt oder nicht wurde dem König noch mal gehuldigt mit                                          einem dreifachen „Gut Schuss“, dann gab es auch schon die ersten                                          Getränke. Nach gut einer halben Stunde hieß es dann noch einmal                                          vielen Dank, lieber König und es ging zum nächsten.                                          Zum Volkskönig der Akkuschrauber von Hans Jörg. Der rannte auch gleich los um einen anderen zu holen, das war dann so ein kleiner niedlicher, der war zwar geladen aber viel zu schwach für die große Schraube, also hieß es wie zu Großmutters Zeiten mit der Hand schrauben. Und siehe da, es ging auch. Nachdem auch dort nach einem dreifachen „Gut Schuss“ die Gläser mit Schlehen und Pflaumenschnaps gelehrt waren, ging es zum Schützenkönig.                             Hans Jörg Reulecke. Dort musste der „Anschrauber“ Heiko Pfeiffer nicht ganz so hoch hinaus wie vorher der Schützenhauptmann, Dafür versagte aber nach  drei vier Umdrehungen Ralf Trute erwartete uns mit einem Balanceakt was das ran kommen an sein vorgefertigten Dübel betraf. Da sich keiner so richtig traute und Ralf auch seinem Dach nicht so sehr vertraute, ging er dann selbst, was normalerweise nicht sein soll. Aber angesichts der Gefahr in die sich niemand so recht begeben wollte, machten wir mal eine Ausnahme. Hier war der Akku voll, die Maschine stark genug so ging es ziemlich schnell nach dem dreifachen „Gut Schuss“ in die Garage. Endlich trocken. Einige durften sogar sitzen, auch wenn                                                                                                                                    den Stühlen nicht sehr viel zugetraut wurde. Es ging alles gut, hier stießen auch noch zwei weitere Schützen zu uns, die auch am Sonnabend arbeiten mussten. Nachdem wir auch hier unsere Gläser und Flaschen gelehrt hatten ging es schnurstracks zur Schützenkönigen, Kerstin Lichtenecker. Bei Kerstin kam nun schon die zwölfte Scheibe ans Haus, da war kaum noch Platz. Das anschrauben durfte hier wieder Heiko übernehmen, da der sich ja mit Schrauben ohne Akkuschrauber schon bestens auskannte. Hier war nämlich erst gar keiner im Angebot. Nachdem er, nun schon nach ein, zwei Bierchen, endlich das vorgefertigte Dübelloch gefunden hatte ging das anschrauben an sich, durch seine Erfahrung, erheblich schneller. Nachdem auch der Schützenkönigin mit einem dreifachen „Gut Schuss“ gehuldigt wurde ging es bei                                                            Kerstin                                                      sogar in die                                                      warme Stube.                                                      Hier wollte                                                      eigentlich                                                      keiner mehr                                                      weg, denn draußen regnete es noch immer. Hier hatten wir Sitzplätze für alle, es war herrlich warm, es gab Bier und Waldmeisterschnaps, wir hatten alles was wir brauchten. Doch allein die Pflicht, das wir ja noch zum Jugendkönig mussten, reichte aus, um uns aus der warmen Stube zu reißen. So ging es abschließend noch nach Alexander Pfeiffer, dem Jugendkönig. Als wir bei ihm ankamen dämmerte es schon langsam. Nun hieß es hopp hopp. Leiter raus. Den Hauptmann hoch geschickt, hier war ja wieder ein Akkuschrauber vorhanden, noch nicht einmal Dübel musste Ralf suchen denn das Haus ist vollkommen mit Holz verkleidet, da hält jede Schraube. Wir mussten nur noch korrigieren das die Scheibe vor dem Anschrauben der zweiten Schraube auch gerade hing, da man sie danach nicht mehr drehen konnte. Nach einem inzwischen immer lauter werdenden dreifachen „Gut Schuss“ ging es auch hier ins trockne. Zwar ging es hier „nur“ in den Schuppen, aber das konnte unsere Freude über das ausgegebene Bier und Schnaps nicht mildern.                                                          Abschließend ging es                                                          nun in das Schützenhaus                                                          zum Abendbrot. Lecker                                                          Grünkohl mit Bregen-                                                          wurst oder Kassler gab                                                          es dort. Auch Fisch und                                                          Schlachtplatte für die                                                          die nichts warmes mehr                                                          essen wollten konnte man sich aussuchen. Gegen 22:30 Uhr verließen dann auch die letzten das Schützenhaus. Ein lustiger geselliger Nachmittag ging zu Ende.