Chronik Altenbrak 11.03.2016 Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak v.l.n.r. Ralf Schmidt, Mark Günther, Robin Glatzel, Berd Salomon, Marten Schäfter, Ralf Trute, Sebastian Paul inmal im Jahr treffen sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenbrak und Treseburg, um Rechenschaft über das vergangene Jahr abzulegen. Neben den Angehörigen der Einsatzabteilungen beider Wehren waren auch die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie eine Abordnung der Jugendfeuerwehr zugegen. Unter den Gästen konnten wir den Stadtwehrleiter und seinen Stellvertreter, zwei Vertreter der Stadtverwaltung, eine Abordnung unserer Partnerwehr aus Buntenbock und Vertreter der Feuerwehr Allrode begrüßen. In ihren Rechenschaftsberichten fassten die Ortswehrleiter aus Altenbrak und Treseburg die Ereignisse des Jahres 2015 zusammen: Neben unzähligen Stunden der Aus- und Fortbildung waren beide Wehren bei 31 Einsätzen zur Stelle. Wir entfernten umgestürzte Bäume, halfen Personen in Notlagen, entfernten Ölspuren und leisteten mehrfach bei Unfällen erste und technische Hilfe. Besonders in Erinnerung blieb unseren Kameraden ein Brandeinsatz an Heiligabend, als im Pumpspeicherkraftwerk Wendefurth ein defekter Isolator zu einem Brand führte. Außerhalb des Einsatz- und Ausbildungsgeschehens unterstützten die Kameraden die Veranstaltungen im Ort regelmäßig. Über alles habt ihr ja auch hier erfahren können. Ein besonderes Highlight war die 25-jährige Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Buntenbock: wir unternahmen eine gemeinsame Brockenwanderung und unterzeichneten eine Partnerschaftsurkunde auf der Brockenspitze in 1142 Metern Höhe. Wie in den vergangen Jahren auch mussten wir die Löschwasserversorgung in der Ortslage Altenbrak kritisch ansprechen. Noch immer reicht die Leistung der verfügbaren Hydranten nicht aus. Diesbezüglich wurde jedoch Besserung seitens der Verantwortlichen in Aussicht gestellt. Außerdem wurde unsere Einsatzbereitschaft in der Zeit zwischen 06:00 und 18:00 Uhr kritisch erwähnt, da wir im letzen Jahr einmal nur mit einem Kameraden ausrücken konnten. Unsere Personaldecke ist schlicht zu dünn. Eigene Bemühung für die Mitgliedergewinnung waren bisher nicht erfolgreich, sodass wir hier auf eine größere und konkretere Hilfe der Verantwortlichen in Lokalpolitik und Verwaltung angwiesen sind, um neue Kameraden für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst gewinnen zu können. Als direkte Folge dieser Entwicklungen und des anhaltenden Mitgliederschwunds muss die Ortsfeuerwehr Treseburg als selbständige Ortsfeuerwehr aufgegeben werden. Ab dem 01.04.2016 ist der Standort Treseburg deswegen unter Erhaltung des vorhandenen Personals und der vorhandenen Technik der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak als selbständige Löschgruppe angegliedert. Dieser Schritt ist bedauerlich, jedoch leider notwendig, um die organisierte Sicherheit im Bodetal auch weiterhin zu gewährleisten. Mit großer Freude können wir hingegen berichten, dass sich unser "Chef" Ralf Schmidt erneut zur Wahl als Ortswehrleiter gestellt hat. In der offenen Abstimmung wurde er mit den Stimmen der anwesenden Kameraden einstimmig wiedergewählt. Das Besondere daran: Kamerad Schmidt wurde nun zum fünften Mal in Folge in das Amt des Ortswehrleiters gewählt - langsam wird es rekordverdächtig, herzlichen Glückwunsch Ralf! Wir wünschen dir für dein Amt - wie in der Vergangenheit schon einige Male - immer ein glückliches Händchen und viel Erfolg! Ebenfalls besonders positiv ist die Mitgliederentwicklung bei der Jugendfeuerwehr. So konnten die drei Austritte mit fünf neuen Mitgliedern mehr als aufgefangen werden, sodass sich die Zahl unserer kleinen Brandschützern bei neun stabilisiert hat. Dafür und auch für vieles weitere möchten wir uns bei unserem Jugendwart und seinen Helfern herzlich bedanken. Schließlich gab es auch zahlreiche Ehrungen und Beförderungen: Ein Kamerad wurde zum "Ersten Hauptfeuerwehrmann" befördert, ein weiterer darf sich nun "Hauptlöschmeister" nennen. Des Weiteren wurden drei unserer Kameraden für ihr 20. Dienstjubiläum geehrt. Herzlichen Glückwunsch! Nach einigen Grußworten endete die Veranstaltung schließlich nach circa 90 Minuten und wir konnten endlich das von der Altersabteilung liebevoll zubereitete Buffet stürmen.                                                           (Danke Jungs, es war köstlich!) Allen Kameraden auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr! Und an alle, die noch nicht dabei sind? Wir würden uns freuen, auch bald euch in unseren Reihen begrüßen zu dürfen! Es ist dringend notwendig!