Chronik Altenbrak 11.06.2016 Waldbühne Altenbrak wird „Rentner“ Fest auf der Bodewiese mit 200 Kindern erinnert an 65. Jubiläum Von Egmont Uhlmann rtsbürgermeister Ralf Trute (CDU) nahm die Gelegenheit zum Anlass, sich zum Auftakt der Jubiläumsfeier „65 Jahre Waldbühne Altenbrak“ bei allen Unterstützern für das Angebot auf dieser Bühne zu bedanken. Vertreter der Vereine und rührige Bürger hatten sich dazu mit Landrat        Martin Skiebe und Stadtchef Thomas Balcerowski (beide CDU) sowie Ortschef Trute in der Musikantenscheune auf der Bodewiese zahlreich versammelt. Ausgezeichnet wurden dabei unter anderem Ernst Jirka von der Trachtengruppe Altenbrak, deren „zweites Zuhause“, wie es hieß, die Waldbühne faktisch ist. Geehrt wurden auch Ralf Schmidt (Feuerwehr), Ronald Paul (Tradition  Weihnachtsmänner), Christina  Vogel (Harzklub) und die Schützen, deren Vorsitzender der Ortsbürgermeister selbst ist. „Was wären alle unsere Veranstaltungen und Feste ohne diese Vereine?“, so Trute. Besonders dankte der Ortsbürgermeister dem langjährigen Bauhofchef des Ortes, Bernd Salomon, der sich jetzt in der Altersteilzeit weiter um verschiedene Belange in Altenbrak kümmere. So beispielsweise um Ordnung und Sauberkeit auf der Waldbühne und im Freibad. Bernd Salomon bleibt seinem bürgerschaftlichen Einsatz künftig treu. Die Etwa 200 kleine Stars und vieles mehr präsentieren Jodlermeister Andreas Knopf und Gesangspartnerin Martina Weber in der Musikantenscheune auf der Altenbraker Bodewiese. Als Gäste werde die Folkloregruppe Harzer Krams aus Wernigerode, der Chor der Blumenau-Grundschule Hasselfelde sowie der Geschwister – Scholl - und der Grundschule „Auf den Höhen“ Thale erwartet. Mit dabei sind auch Peitschenknaller, eine Diskothek aus Blankenburg und Schauspieler. Letztere geben einen Vorgeschmack auf die Theatervorstellungen in diesem Jahr auf der Waldbühne, die seit 65 Jahren                                                                           besteht. 1951 im Grünen angelegt, haben auf der                                                                           bis heute idyllisch umwaldeten Naturbühne unzählige                                                                           Veranstaltungen vom Theaterstück über Operetten        und Jodlerwettstreite bis hin zu Kinoabenden und Landes-Ausscheiden stattgefunden. Generationen von Harzern und Gästen fanden hier Spaß und Unterhaltung. In diesem Sommer stehen unter anderem „Der Gestiefelte Kater“ und „Die Bremer Stadt-Musikanten“ auf dem Spielplan. Dazu erstmals das Fantasy-Musical „Laroranja und das Licht der Liebe“. Von diesem Musical sind am Sonnabend in der Musikantenscheune Kostproben zu erleben sind. Nicht wenige Kinder sangen dabei unter der Obhut von Andreas Knopf und Martina Weber erstmals öffentlich. Und vielleicht, so hieß es, singen einige Kinder bald auch mal auf der so gewürdigten Altenbraker Waldbühne. Der Eintritt war frei. so gefeierte Waldbühne wurde mit ihren 1150 Sitzplätzen einst von Altenbrakern gebaut und am 30. Juni 1951 eingeweiht. Im Laufe der Jahre gab es viele Veränderungen, Erweiterungen und     Modernisierungen. Anfangs war der Harzer Jodlerwettstreit der alljährliche Höhepunkt auf der Bühne -      und ist es bis heute geblieben. Dazu kamen Theatervorstellungen, Musicals, Folklore, Meisterschaften     als weitere Höhepunkte. Der Jodlerwettstreit 2016 sei zum Beispiel schon wieder fest im Plan, wie     informiert wurde. Er finde am 4. September dann zum 64. Mal statt, ist also fast genauso alt wie die    Waldbühne. Das bedeute, so hieß es im Ausblick, dass 2017 das 65-jährige Jubiläum dieses    Wettstreits ansteht. Heute gehöre die Altenbraker Waldbühne zu den „touristischen Leuchttürmen“    des Landkreises Harz, sagte Ortschef Trute mit sichtlichem Stolz auf diese Einrichtung.